Wohnen

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Wohnraum schaffen für alle unter guten Bedingungen und mit hohem bezahlbaren Anteil, hat weiter eine hohe Priorität. Dabei soll natürlich das schöne Wohnumfeld der bestehenden Bebauung erhalten bleiben. Nur mit mehr Angebot wird Preisdruck aus dem Wohnungsmarkt genommen.

 

Deshalb ist vor allem nötig, bestehende Bebauung behutsam zu verdichten. So wird zum Beispiel bald auch zwischen der Ludenberger Straße und der Hardtstraße neuer Wohnraum geschaffen. Weiter sollten nicht genutzte Flächen mit ehemals anderer Verwendung zur Wohnbebauung genutzt werden. Auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte in Gerresheim wird jetzt endlich , nach Verzögerungen durch Eigentümerwechsel, Baubeginn sein.

 

Ein weiteres Gebiet, das jetzt für mögliche Umnutzung in Frage kommt, ist das Gelände der der ehemaligen Bergischen Kaserne. Das Gelände ist so weitläufig, dass hier eine große Anzahl von Wohnungen geschaffen werden kann, ohne Hochhäuser bauen zu müssen. Um bei vernünftigen Mietpreisen auch viele Wohnungen schaffen zu können, die sich auch der Normalbürger leisten kann, wäre es von Vorteil, wenn die städtische SWD das Gelände zur Bebauung kaufen würde und die Wohnungen so in kommunale Hand bleiben.

Die Stadt als Käufer zu günstigen Konditionen kommt jedoch wohl nur zum Zug, wenn bei den Olympischen Spielen 2032 hier zunächst ein Olympisches Dorf entsteht. Bei geschickter Planung würde die spätere Umgestaltung der Gebäude in Wohngebäude mitberücksichtigt. Hierfür möchte ich mich einsetzen.

 

Wichtig ist jedoch auch, dass bestehende Wohnungen nicht zweckentfremdet werden oder leer stehen. Ein Milieuschutz zur Vermeidung von Luxussanierung wird von Seiten der SPD auch unterstützt. Hierfür haben wir gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Wohnen bleiben im Viertel“ Unterschriften gesammelt.

Bei Bauvorhaben sollte Begrünung immer mitberücksichtigt werden beziehungsweise bestehendes Grün erhalten werden.  So wird bei der Bebauung an der Ernst-Poensgen-Allee 3 der Park erhalten bei einer Bewirtschaftung durch die Eigentümer. So sollte es auch mit dem Gelände der Villa Sohl am Rotthäuser Weg umgesetzt werden.